Teilleistungstraining

Brigitte Sindelar, die seit Jahrzehnten an der Erforschung von Teilleistungsschwächen und der Entwicklung von Materialien zu Diagnostik und Behandlung von Teilleistungsschwächen arbeitet, benützt als Erklärung das Bild eines Baumes. Die Krone des Baumes repräsentiert das Verhalten und die Kompetenzen des Kindes. Die Teilleistungen sind die Wurzeln dieses Baumes. Wenn nun eine dieser Wurzeln nicht genauso gleichmäßig entwickelt ist, wie die anderen, kann das dazu führen, dass sich in der Krone des Baumes Auswirkungen zeigen.

Das Kind mit seinen Teilleistungsschwächen hat also Schwierigkeiten in den Grundfertigkeiten, an der Wurzel. Förderprogramme, die ausschließlich im Bereich der Baumkrone, also beim Verhalten und an den (schulischen) Kompetenzen ansetzen, packen das Problem nicht "an der Wurzel", sondern versuchen durch Übung und noch mehr Übung, die Leistungen des Kindes auf das gewünschte Niveau zu "trimmen", ohne die Basisfunktionen zu berücksichtigen und ohne damit einen langanhaltenden Erfolg zu ermöglichen. 

Teilleistungen

Teilleistungen sind jene Leistungen, die für den Erwerb der Fähigkeiten des Schreibens, Lesens und Rechnens grundlegend notwendig sind. Tritt nun in einer dieser Teilleistungen eine Schwäche auf, die diese Kompetenzen beeinträchtigt, so erfordert das vom Betroffenen eine Kompensationsleistung, also eine Möglichkeit, ohne diese Teilleistung auszukommen. Das geht oft eine Zeit lang gut, doch je höher die Anforderungen werden, desto schwieriger ist es, ohne die geschwächte Teilleistung auszukommen.

Zusätzlich erfordern diese Kompensationen einen erhöhten Einsatz von Konzentration, was dazu führt, dass diese schneller erschöpft ist. Teilleistungsschwächen können also die Ursache für die verschiedensten Auffälligkeiten sein: Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und/oder Rechnen, Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen. 


Mögliche Auswirkungen einer Teilleistungsschwäche

  • Legasthenie/Lese-Rechtschreibschwäche
  • Dyskalkulie/Rechenschwäche
  • Sprachentwicklungsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Emotionale Belastungen (Zusammenspiel Leistung - Umwelt - Selbstwert)

Diagnostik

Um das Training so individuell und effektiv wie möglich gestalten zu können, ist eine exakte Diagnose unentbehrlich. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Tests und Verfahren zur Überprüfung von Teilleistungen.

Eine ausführliche Diagnostik erfordert unterschiedliche Übungen zu den verschiedenen Teilleistungsbereichen und vor allem auch Zeit. Das Ziel sollte immer sein, dass das Kind zeigen kann, was es in den besten aller Situationen zu leisten imstande ist. Nur dann kann festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um eine Teilleistungsschwäche handelt. 


Training

Die Erstellung des Trainingsplans ist nach der Diagnose der nächste entscheidende Faktor, um einen optimalen Trainingserfolg erzielen zu können. Da die einzelnen Teilleistungen aufeinander aufbauen, werden diese auch nacheinander trainiert. 

Der Trainingsplan setzt sich zusammen aus:

  • Übungen zu den aktuell zu bearbeitenden Teilleistungen
  • Übungen zur Verbesserung der Symptome (Rechnen, Lesen, Schreiben)
  • Übungen zur Steigerung von Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Übungen zur Steigerung des Selbstwertes, der Motivation...

Kosten

Diagnosegespräch, Erstellung eines individuellen Trainingsplans, Befüllung einer Trainingsmappe, Abklärung des Trainingsverlaufes und Tipps für zu

Hause und die Schule

inkludiert im ersten 10er-Block (Einzelcoaching)                 gesamt:  

 

 

 

 

 

400€

Probestunde Einzelcoaching   38€
Einzelcoaching   50€

10er-Block Einzelcoaching

400€

Semesterkarte (17 Einheiten) Einzelcoaching (-5%)

646€